
Die Idee zu blick weiter entstand aus einer einfachen, aber unbequemen Frage nach globalen Privilegien und persönlicher Bewegungsfreiheit. Aus dieser Motivation heraus hat sich ein fundiertes Netzwerk aus wissenschaftlicher Expertise, sozialpädagogischer Praxis und starken persönlichen Verbindungen entwickelt. Auf dieser Seite erfährst du mehr über unsere Gründungsgeschichte, die Werte hinter dem Projekt und die Menschen, die unsere Vision im Hintergrund formen und begleiten.
Über Uns
Ich bin Verena Schumacher,
Gründerin von „blickweiter “
Was während meines Studiums begann, begleitet mich bis heute: Seit Sommer 2019 unterstütze ich geflüchtete Menschen in Münster. Die Begegnungen, Geschichten und Perspektiven der Menschen haben mich nachhaltig geprägt.
Seitdem vertiefe ich mein Wissen zu Migration, Flucht und Asyl kontinuierlich – durch Seminare, Fortbildungen, Fachtagungen, Selbststudium und den Austausch mit Erfahrungsberichtenden und Fachleuten.
Mit 'blick weiter' verbinde ich meine Erfahrungen aus der Praxis, wissenschaftliche Erkenntnisse und ein gewachsenes Netzwerk. So möchte ich zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit den Themen Flucht, Asyl und gesellschaftlicher Vielfalt beitragen.
Seit März 2024 arbeite ich – unterstützt von vielen Menschen und Institutionen – an der Umsetzung des Projekts. Über 2.700 Arbeitsstunden (Stand Mai 2026) sind bisher in die Entwicklung geflossen: von der Straßenbefragung über die Videoproduktion bis hin zur Entwicklung der Bildungsveranstaltungen.
Beruflicher Werdegang
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Ausbildung zur Tischlerin
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Bachelor of Arts, Soziale Arbeit
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Selbstständingkeit, blick weiter
Die Referent*innen
Seit Anfang 2026 arbeiten wir zu verschiedenen Anlässen immer mal wieder zusammen. Was uns zusammengebracht hat: Wir sind Verbündete! Wir sind gespannt, was die Zukunft noch für gemeinsame Formate mit sich bringt.

Münevver Agaoglu Kaba
Türkei
Wird noch ergänzt! Hier ist noch Baustelle
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Hasnaa Al-Mawlawi
Syrien
Wird noch ergänzt! Hier ist noch Baustelle

Tili
Syrien
Ich bin Tili, 2004 in Syrien geboren, ein Flüchtlingskind, das mit zwölf Jahren nach Deutschland kam.
1945 musste meine damals siebenjährige Oma gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern ihre Heimat verlassen. Meine Uroma verlor ihren Mann, ihr Zuhause, ihren Status. Nach einer zweimonatigen Flucht quer durch das zerstörte Deutschland begann für die Familie ein Leben unter schwierigen Bedingungen in NRW.
Ob diese Geschichte ein Grund dafür ist, warum mir das Thema Flucht am Herzen liegt, weiß ich nicht. Sicher ist jedoch: Die Erfahrungen meiner Oma haben unsere Familie geprägt.
Sie erinnern mich daran, dass Flucht kein fernes Phänomen ist, sondern viele Familiengeschichten berührt. Deshalb ist es mir wichtig Räume zu schaffen, in denen Perspektiven sichtbar werden, Begegnung stattfindet und Wissen vermittelt wird.
Meine Motivation
Flucht ist auch ein Teil meiner Familiengeschichte


So entstand
das Projekt
Im Sommer 2024 führte ich eine Straßenbefragung mit 100 jungen Menschen durch. Ich wollte wissen: Welche Fragen haben sie an geflüchtete Menschen? Und welche Themen interessieren sie besonders? Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung der Veranstaltungen.
Die Suche nach den Interviewpartner*innen erfolgte bewusst und transparent. Ausgangspunkt waren die Hauptherkunftsländer geflüchteter Menschen in Deutschland, deren Asylanträge 2023 und 2024 angenommen wurden. Über Begegnungsorte, Veranstaltungen und persönliche Kontakte entstanden erste Gespräche. Alle Mitwirkenden entschieden sich freiwillig für eine Teilnahme und wurden über das Projekt informiert.
Seit den Drehtagen ist einiges passiert. Das Projekt entwickelt sich weiter, Kooperationen wachsen, Veranstaltungen finden statt. Zukünftig sollen Perspektiven von weiteren Menschen das Projekt ergänzen und die Vielfalt der Erfahrungen noch breiter sichtbar machen.
Einblicke aus der Arbeit

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